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Die Erweiterung der EDEKA App

Durch den Corona-Lockdown 2020/21 hat das Projekt „Scan & Go” richtig Schub bekommen, denn mit dem neuen Feature für die EDEKA App kann der Einkauf selbst gescannt und direkt in der App bezahlt werden. Alexander hat als Entwickler an dem Projekt mitgearbeitet.

Was war die größte Herausforderung bei der Entwicklung?

Die verwendete Software ist eine spezielle Variante der Kassensoftware, die wir bei EDEKA in den Märkten einsetzen. Aber statt einer Kassenfachkraft, der wir implizit vertrauen, kassiert jetzt der Kunde selbst; statt einem Kunden nach dem anderen sind es viele gleichzeitig. Wir mussten also die App so bauen, dass der Kunde sie ohne lange Einarbeitung oder Erklärung versteht und die Kommunikation durch alle Systeme hindurch sicher und zuverlässig funktioniert.

Was war dein Beitrag?

Ich habe vor allem die Android-App mitentwickelt. Technisch ist es eine native Android-App, geschrieben mit Kotlin, und als Extra-Modul entkoppelt vom restlichen Quellcode der bereits bestehenden Genuss+ App, da das Scan-&-Go-Feature ursprünglich auch in unserer EDEKA App released werden sollte und es sogar Pläne gab, "Scan & Go" als eigenständige App für dedizierte Enterprise-Android-Geräte zu veröffentlichen. Als Teamarchitekt habe ich mich darum gekümmert, dass unsere Apps und die Backends in den gleichen Protokollen miteinander sprechen. Gemeinsam mit den jeweiligen Backend- und Kassenteams haben wir da die beste Lösung erzielt. Eine Kasse mit Warenkorb in eine App zu integrieren klingt wie eine Every-day-business-Aufgabe, es war aber herausfordernd, eine Software in eine App zu integrieren, deren Prozesse über Jahre, beinahe Jahrzehnte, gewachsen sind.“

Was hat am meisten Spaß gemacht?

Am meisten Spaß hat es gemacht, an einem innovativen und interdisziplinären Projekt zu arbeiten. Es macht einen dann schon stolz, wenn man Familie und Freunden seine Arbeit zeigen kann, indem man einfach ein Smartphone rausholt und anfängt Barcodes zu scannen.

Wie habt ihr als Team zusammengearbeitet?

Mindestens einmal die Woche haben wir uns mit den anderen Teams ausgetauscht, um die Fortschritte mitzubekommen. Wenn es übergreifende Probleme gab, hat man eigentlich immer einen Ansprechpartner gefunden, um mal schnell per Videokonferenz zusammen draufzuschauen.